Prävention

Prävention – Startschuss „Schutzkonzept“

AchtsamkeitDem Erzbistum, aber auch unserer Pfarrei ist Prävention – der vorbeugende Schutz vor sexualisierter Gewalt an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen – ein wichtiges Anliegen. Die Rahmenordnung Prävention der Deutschen Bischofskonferenz und die Präventions-ordnung des Erzbistums Berlin schreiben eine Fülle von in einander greifenden Maßnahmen vor, die zum Schutz vor Missbrauch beitragen sollen. Dazu gehören zum Beispiel die auch in unseren Gemeinden bekannten Präventionsschulungen und die Regelung, dass sich die kirchlichen Rechtsträger von ihren Mitarbeitern und Ehrenamtlichen, die intensiver mit Kindern und Jugendlichen zu tun habenVerantwortung, ein sog. erweitertes Führungszeugnis vorlegen lassen. Zudem unterschreiben Pfarrei und Mitarbeiter oder Ehrenamtliche eine „Gemeinsame Erklärung“, in der sie den Willen bekräftigen, Kinder und Jugend- liche vor sexualisierter Gewalt zu schüt- zen.

Ein Bestandteil des vorsorgenden Schutzes ist nach der Präventionsordnung des Erzbistums, dass jede Pfarrei ein eigenes Schutzkonzept ausarbeitet. Vertreter aus den Gremien, Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Gemeindemitglieder, wirken an dem Prozess mit. Zentrale Bestandteile sind eine Gefahrenanalyse, die Ausarbeitung eines Verhaltenskodex und Öffentlichkeitsarbeit.

Der Kirchenvorstand hat dafür im Zusammenwirken mit dem Pfarrgemeinderat jetzt den Startschuss gegeben. Zum Auftakt war der Präventionsbeauftragte des Erzbistums, Herr Burkhard Rooß, zu einer speziell auf die Aufgaben uSchutznd Interessen der Gremienvertreter zugeschnittenen Schulung zu Gast in Herz Jesu/St. Otto. Vertreter aus Kirchen-vorstand, Pfarrgemeinderat und der Kita haben sich, gemeinsam mit Pfarrer Mertz und Kaplan Holl, über ihre Aufgaben und Verantwortung informiert und erste Überlegungen zum Schutzkonzept für unsere Pfarrei beraten. Als nächstes soll sich eine Arbeitsgruppe konstituieren, die eine Risikoanalyse erstellt und einen Entwurf für einen Verhaltenskodex ausarbeitet.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wenden Sie sich gern an uns!

Hierzu einige Dokumente:

 

Burkhard Rooß

Burkhard Rooß

Der Präventionsbeauftragte des Erzbistums
Burkhard Rooß
Dipl. Pädagoge
Ahornallee 33, 14050 Berlin
Tel.: (030) 204 548 3-27
E-Mail: burkhard.rooss@erzbistumberlin.de

Siehe auch die Seite des Erzbistums: praevention.erzbistumberlin.de