Patoraler Raum Berliner Süd-Westen

Beginn der Entwicklungsphase

 
„Der neue Pastorale Raum im Berliner Südwesten ist eine Brückenlandschaft!“- diese Worte unseres Erzbischofs Dr. Heiner Koch zogen sich als „roter“ Faden durch seine Predigt anlässlich des Pontifikalamtes in der Pfarrkirche Hl. Familie, in dessen Rahmen er am 15. März die drei Pfarreien Herz Jesu/St. Otto, Zu den heiligen Zwölf Aposteln/St Michael und Heilige Familie/St. Annen in die dreijährige Entwicklungsphase des Pastoralen Raumes Berliner Südwesten entsandte. Es sei ihm ein großes Anliegen, dass wir als Mitglieder unseres Pastoralen Raumes die Brücken nutzen und Verbindungen untereinander schaffen, fügte der Erzbischof abschließend in seiner Predigt hinzu.
Unterstützt wurde der Erzbischof von mehr als einem Dutzend Geistlicher Würdenträger: Neben dem Weihbischof Dr. Matthias Heinrich konzelebrierten Generalvikar Pater Manfred Kollig, Domvikar Msgr. Dr. Günther und die Geistlichen aller Standorte; auch die Ministranten aller Gemeinden taten gemeinsam Dienst. Pfarrer Carl-Heinz Mertz bekam in seiner Funktion als Leiter der Entwicklungsphase vom Erzbischof die offizielle Urkunde für den Pastoralen Raum Berliner Südwesten überreicht.
Ein großer gemeinschaftlicher Projekt-„Spontan“-Chor“ unter der Leitung unseres Kirchenmusikers Johannes Kaufhold verschönerte diesen feierlichen Gottesdienst.Zum Ende des Pontifikalamtes überreichte der Erzbischof den jeweiligen Vertretern der Orte kirchlichen Lebens unseres Pastoralen Raumes – wie unter anderem den Pfarrgemeinde-Vorständen aller Standorte, Vertretern der Kindertagesstätten, Schulen, Senioreneinrichtungen, Einrichtungen der Caritas,  Ordenshäuser der Schwestern, Pfadfinderverbände, der Krankenhausseelsorge und auch der benachbarten Evangelischen Gemeinden – zum Zeichen der Gemeinschaft eine Kerze.
Der Einladung zum anschließenden Empfang in den Pfarrsaal folgten viele Menschen, um sich- nach einer Stärkung am ausgezeichneten Buffet- auszutauschen, kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Abschließend möchte ich Pfarrer Mertz aus seinem Grußwort des „Doppelfenster“ vom März/April zitieren und einen Wunsch äußern: „…Machen wir uns auf den Weg, zunächst innerlich, dann aber auch gegebenenfalls räumlich“- schaffen wir untereinander Verbindungen und Kontakte, indem wir alle Brücken nutzen!
Andrea Klose
 

Wie geht es nun weiter?

Zurzeit sucht das Erzbischöfliche Ordinariat einenVerwaltungsleiter, der den Pfarrer von den operativen Aufgaben entlasten und ihm mehr Raum für die Seelsorge geben soll. Der Verwaltungsleiter wird jeweils mit einer halben Stelle für die beiden Pastoralen Räume Berliner Südwesten und Steglitz-Lankwitz-Dahlem zuständig sein.
Das zentrale Gremium der Entwicklungsphase ist der Pastoralausschuss, der u.a. aus Vertreterinnen und Vertretern der Pfarreien und den Orten kirchlichen Lebens, (wie z.B. der katholischen Schule St. Ursula, den Kitas, den Einrichtungen der Caritas) besteht. Unter der Leitung von Pfarrer Mertz und der Moderatorin Frau Hömberg fand am 24. 4. die konstituierende Sitzung statt. Anfänglich steht das gegenseitige Kennenlernen der Gemeindestrukturen, des Gemeindelebens und der Prioritäten, die die einzelnen Gemeinden setzen, im Fokus – da heißt es, sich miteinander auszutauschen, gegenseitige Standpunkte darzustellen, das soziale Umfeld in den Blick zu nehmen und auch ganz simpel, sich einfach einmal gegenseitig zu besuchen.
Erst im zweiten Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Erstellung des gemeinsamen Pastoralen Konzeptes. Hierbei wird es bei aller Unterschiedlichkeit wichtig sein, Ideen zu entwickeln, wie die Aktivitäten an den einzelnen Standorten erhalten und gestärkt werden können. Gemeinsamkeit unter gleichzeitigem Erhalt der Vielfalt und des eigenständigen Gemeindelebens vor Ort soll unser Motto sein. Schlussendlich sind es letztlich die Menschen, die eine Gemeinde ausmachen. Auch Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ideen und Aktivitäten zu beteiligen. Sprechen Sie uns gern an.
Ihre Gabriele Bühler, PGR-Vorsitzende